31. Mai 2019 · Bühne 2 | Papagenoplatz
Freitag
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Shamamas

Wer die Band zum ersten Mal hört, verspürt gleich den musikalischen Einschlag der US-amerikanischen Westküste, eines Universums, das sich in der Vergangenheit um die BeachBoys und die Kinks drehte und heute von Bands wie The Growlers, die Allah-Las und The Coral in die Gegenwart übersetzt wird. In diese Sphäre stoßen nun auch die Shamamas mit ihrem Debütalbum „Mala Malama“ vor: mit strahlend schönen, melodietrunkenen Songs, die sich gleichermaßen durch Raffinesse und Leichtigkeit auszeichnen, als habe sie die Band mit einem entspannten Lächeln aus den Ärmeln geschüttelt.

Mit Wolfgang Spanberger (Hubert von Goisern) stand den Shamamas von Anfang an ein erstklassiger Produzent zur Seite. Die Band kennengelernt hatte er, als er zufällig in eine Jam-Session hineinplatzte. Was er hörte, fand er so cool, dass er es exakt so auch aufnehmen wollte. Auf dem Album „Mala Malama“ trifft pure Popglückseligkeit auf lässige Indie-Rock-Attitüde (bestes Beispiel: „High“), die eingängigsten Hooklines der Welt biegen mühelos um die Ecke, und selbst eine so vollkommen makellose Komposition wie „Sea of Gold“ gibt nicht mit ihrer Schönheit an, sie umarmt den Hörer und schenkt ihm Hochgefühle, die er fortan täglich haben möchte.

Es sind Strandhymnen wie „Beachside“, „Holiday“ und „King of the Waves“, in denen die glücklich machende Kraft der Shamamas zum Ausdruck kommt. Die nonchalant vorgetragene Rock’n’Roll-Nummer „Jody“ wiederum zeigt, wohin der Weg die Jungs noch führen könnte. Man sollte sie dabei unbedingt begleiten.

Kontakt & Anreise

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