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Porzellanmanufaktur Augarten Salzburg

Porzellanmanufaktur Augarten Salzburg

Das Schloss & Die Manufaktur

Der Wiener Augarten – ältester Barockpark im Herzen Wiens – ist seit seinem Bestehen Heimat der schönen Künste. 
Seit 1923 hat die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten ihren Sitz im noch heute bestehenden Saalgebäude des namensgebenden Schlosses im Augarten. 
Dem niederländischen Kriegsagenten am Hofe Karl VI., Claudius Innocentius du Paquier, gelingt es um 1717 auf abenteuerlichen Wegen, das Geheimnis um die Porzellanherstellung von Meißen nach Wien zu bringen. 
Im Mai 1718 erhielt du Paquier von Kaiser Karl VI. auf 25 Jahre das Privilegium, alleiniger Hersteller von Porzellan in Österreich und den Kronländern zu sein. Die Gasse im 9. Wiener Gemeindebezirk, in der sich die ursprüngliche Manufaktur befand, heißt heut noch Porzellangasse. 
Obwohl du Paquier in den 25 Jahren seiner Tätigkeit viele wirtschaftliche Probleme zu bewältigen hatte, war die Manufaktur künstlerisch extrem erfolgreich – das Porzellan aus dieser Zeit ist bis heute unter Sammlern hoch geschätzt. 
Maria Theresia übernahm 1744 die Manufaktur in ihren Besitz. Seit dieser Zeit trägt jedes Stück Porzellan der Manufaktur den Bindenschild – einst Wappen der Babenberger – als fälschungssichere Marke unter Glasur…
Eine Hochblüte erlebte die Manufaktur unter der Direktion von Baron Conrad Sörgel von Sorgenthal, von 1784 bis 1805. Berühmte Maler wie Kothgasser, Nigg und Lamprecht gestalteten aufwändige Porzellanstücke. Die Formensprache lehnte sich an antike Vorbilder an. Der Wiener Kongress brachte erneut Aufmerksamkeit und einen weltweiten Absatz für Wiener Porzellan – das weiße Gold wurde in allen Herrscherhäusern Europas geschätzt. 
Die Zeit des Biedermeier ist einerseits geprägt von der beginnenden Industrialisierung – durch welche der Absatz von Manufakturerzeugnissen massiv erschwert wird. Andererseits zieht Porzellan auch in die bürgerlichen haushalte ein und wird zum alltäglichen Gebrauchsgegenstand.
Schließlich kommt es auf Druck der Großindustrie 1864 zur Schließung der Wiener Manufaktur. 
60 Jahre später besinnt man sich auf die große Tradition der Porzellanherstellung in Wien und eröffnet am 2.Mai 1923 die Manufaktur erneut unter dem Namen „Wiener Porzellanmanufaktur Augarten“ als Aktiengesellschaft am neuen Standort im Schloss Augarten. 
Bei Wahrung der Tradition der ehemals kaiserlichen Manufaktur geht man auch neue Wege. 
In den 1920-1930er Jahren geben vor allem die Künstler der Wiener Werkstätte wie Josef Hoffmann, Michael Powolny, Ena Rottenberg, Wally Wieselthier oder Ida Schwetz-Lehmann viele neue Impulse. 
Aber auch bildende Künstler wie Albin Döbrich, Robert Ullmann, Viktor und Karin Sakellarios u.a. schufen großartige Figuren nach berühmten Vorbildern, wie beispielsweise die Figuren der Spanischen Hofreitschule oder den Rossebändiger. 
Die Manufaktur ist heute in österreichischem Privatbesitz. 
 

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Porzellanmanufaktur Augarten
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