Hang em High | © Lukas Hammerle Hang em High | © Lukas Hammerle
© Lukas Hammerle
Hang Em High kidnapping Ståle Storlokken (PO/CH/AT/NO)

Hang Em High kidnapping Ståle Storlokken (PO/CH/AT/NO)

Sheriff Jed Cooper schwört Rache, nachdem man ihn lynchen wollte. Aus diesem Motiv des gleichnamigen Clint Eastwood-Westerns machen „Hang em High“ ihr musikalisches High Noon. Bond (siehe Silent Witness) spielt seinen zweiseitigen Bass mit Slide, dazu gelegentlich Kalimba. Lucien Dubuis aus der Schweiz explodiert an Saxophon und Kontrabassklarinette, für den Puls und mehr ist Alfred Vogel (siehe dort) verantwortlich. Man kann ihre Musik „low-western-rock blues jazz soul punk… oder sonst wie nennen“, wie es in der „Bedienungsanleitung“ steht. Man kann den drei subtilen Raubeinen, wie schon 2017 bei J&TC, auch einfach folgen und gemeinsam mit ihnen durch faszinierende Groove-Wüsten reiten. Dr. Schjabert Fjarck & De Frustrerte hieß die erste Band in der Ståle Storløkken hinter den Keyboards zu finden war. Sein eigener Name ist für Nicht-Norweger gleich kompliziert geblieben, immerhin hat sich die Bandbezeichnung internationalisiert: dreizehn Alben hat der 50-jährige mit der irreführend benannten Gruppe Supersilent aufgenommen. Auch sonst ist er überaus aktiv, hat mit Audun Kleive, Terje Rypdal, terje Isungset, Lars Danielsson oder der Rockband Motorpsycho gespielt.

Lucien Dubuis - bass, double bass, clarinets | Bond - two string bass, live electronics | Ståle Storlokken - fender rhodes | Alfred Vogel - drums, junk percussion

Hörprobe