©  Bernhard Vogel ©  Bernhard Vogel
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Ausstellung
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22.10. - 10.12.2022 · Galerie Trapp
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Bernhard Vogel

Parallel zur gerade erschienenen Publikation „Künstlerleben“ über den Salzburger Künstler Bernhard Vogel wird in der Galerie Trapp von Oktober bis Dezember die gleichnamige Ausstellung gezeigt.

Als junger Quereinsteiger – in der heutigen Kunstwelt nahezu en Vogue, vor über 40 Jahren außerhalb des familiären Bewusstseins von Vogels Kaufmannsfamilie gelegen – wird der Künstler schon in den 1980er- Jahren als Aquarellist bekannt. Während er seiner Motivwahl treu geblieben ist, lässt sich im Laufe der Jahre eine Entwicklung seiner Handschrift feststellen. Mit Fernreisen wird Vogels künstlerischer Horizont immer beträchtlicher und die Aquarell-Malerei allein scheint dem Künstler für pulsierende Metropolen wie New York nicht mehr ausreichend. Großformatige, lebendige Mixed Media-Collagen entstehen und begleiten sein künstlerisches Schaffen bis heute. Was Vogels Werke damals wie heute eint, ist das Anliegen, sich mitzuteilen und verstanden zu werden. Durch das Nebeneinander weniger früher Arbeiten und aktueller Werke wird das Fortschreiben des Künstlerlebens eindrucksvoll vor Augen geführt. Nach wie vor im Realismus verhaftet, zeigt die Ausstellung die zunehmend schwindende Zurückhaltung in der Abstraktion, die gerade bei den großen Leinwandarbeiten unabdingbar scheint. Damals wie heute spielt Vogel mit dem Phantastischen, manchmal gar Gespenstischen und Variationen der Wirklichkeitsabbildung. Es lässt sich nicht besser ausdrücken als Hiltrud Oman schreibt: „Er verwandelt prominente Architekturen, Natur-Schauplätze, weltbekannte Boulevards und Schiffskanäle in bizarre Bühnen und bringt sie dramatisch durch gezielte Lichtführung zum Schillern. Die Schönheit des Gegenwärtigen zeigt er vergänglich und gleichzeitig lässt er durch zarte Verformungen und transparente Farbübertünchungen den Verfall schon anklingen.“ Vogels Malerei lebt von einer nicht nachahmbaren Harmonie der Gegensätze. Üppig ausgefüllte Bildflächen stehen im spannenden Kontrast zur autonomen Abfolge der Linien, Striche und Punkte und der daraus entstehenden schöpferischen, musikalischen Bildkomposition. Die konsequente Verdichtung und Konzentrierung des Bildgeschehens wird durch die gestraffte Dramaturgie zu einem eindrucksvollen Sinneserlebnis.

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