Ensemble Altenau | © Martin Hinterholzer Ensemble Altenau | © Martin Hinterholzer
© Martin Hinterholzer
Ensemble Altenau
Vielklang
25. September 2020 · St. Sebastian
Freitag

Ensemble Altenau

Fünf erfahrene Kammermusiker aus vier europäischen Nationen bilden das »Ensemble Altenau«. Spezialisiert auf Musik des 18. und ausgehenden 19. Jahrhunderts spielt das Ensemble mit international renommierten Solisten auf höchsten kammermusikalischen Niveau.

Anna Biggin, erste Violine, wurde in England geboren und studierte in Manchester, München und London. Sie war re-gelmäßig Konzertmeisterin und Solistin im European Union Chamber Orchestra. Desweiteren musizierte sie mit dem Royal Philharmonic Orchestra, English National Opera, BBC National Orchestra of Wales, Halle Orchestra Manches-ter, Royal Liverpool Philharmonic, Irish Chamber Orchestra, Bournemouth Symphony Orchestra, und dem Goldberg Ensemble u. v. a.

Iveta Schwarz, zweite Violine, wurde in Tschechien geboren. Sie schloss das Konzertfach Violine an der Universität Mozarteum mit Auszeichnung ab. Hier absolvierte sie auch das Postgraduate-Studim Barockvioline bei Prof. Rein-hard Goebel. Engagements bei Camerata Salzburg, Deutsche Kammerakademie Neuss, European Chamber Orchester, Salzburg Chamber Soloists, Collegium 1704, Orchester 1756, Hofk apelle München, Concerto Melante. Iveta musiziert auf einer Violine von Tomaso Eberle aus dem Jahr 1791.

Manuel Friedrich Dörsch, geboren in Salzburg, studierte am Mozarteum Salzburg und an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei Predrag Katanic. Er besuchte Meisterkurse bei Lynn Blakeslee, Kurt Sassmanshaus, Pierre Amoyal, Gunter Teuff el, Hariolf Schlichtig, Antoine Tamestit und Th omas Riebl. Manuel Dörsch ist Preisträger des Akademiepreis 2016 des Moritzburg Festivals und Absolvent der Joseph-Keilberth-Orchesterakademie der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. Nach Zeitverträgen im Gewandhausorchester und dem Bayerischen Staatsorchester/Bayerische Staatsoper entschied Manuel Dörsch das Probespiel im Mozarteumorchester fü r sich. Seit Jahresbeginn absolviert er sein Probejahr.

Katharina Hinterholzer-Feldbacher, Violoncello, geboren in Karlsruhe, aufgewachsen in Salzburg. Studium an der Universität Mozarteum, Gründerin und Mitglied des »Kairós Quartett Salzburg«. Co-Moderatorin mit Cello-Auft rit-ten im Fernsehen in der Musikreihe »Allegro« (ORF/ZDF). Solistische Einspielungen für zeitgenössische Projekte und Filmmusik (u.a. mit Placido Domingo und Hubert von Goisern). Mitwirkung im Mozarteumorchester Salzburg. Rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Live-Solo-Performance mit einer Eigenkomposition in Zusammenarbeit mit dem Multimedia-Artisten Frank Jacob in Salzburg und in der Carnegie-Hall New York im Rahmen eines Konzertes der Wiener Philharmoniker. Seit 1994 Dozentin mit eigener Klasse in Salzburg. Katharina Hinterholzer-Feldbacher spielt ein Violoncello von Th omas Perry, Dublin 1795.

Martin Hinterholzer, Kontrabass, geboren in Österreich, studierte bei Alois Posch und Klaus Stoll an der Universität Mozarteum. Von 1994 bis 1999 Mitglied der Camerata Academica Salzburg, seit September 1999 Mitglied im Mo-zarteumorchester Salzburg. Konzerte unter vielen namhaft en Dirigenten, wie z. B. Sàndor Végh, Franz-Welser Möst, Sir Roger Norrington, Pierre Boulez, Sir Colin Davis, Ivor Bolton, Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski u. v. a. Tourneen und Konzertreisen in alle europäische Staaten, Kanada, USA, Südamerika, Asien und Japan. Regelmässig Auft ritte mit bedeutenden Barockensembles auf historischen Instrumenten wie z. B. Concentus Musicus Wien, Con-certo Köln, Les Musiciens du Louvre, Wiener Akademie u.a. Lehrtätigkeit an der Universität Mozarteum und am Musikum Salzburg.

Warum »Altenau«?

Salome Alt (1568-1633) war die Lebensgefährtin und Geliebte des Fürsterzbischofs von Salzburg, Wolf-Dietrich von Raitenau (1559-1617). Mit ihm hatte sie 15 Kinder. 1606 errichtete er für sie das Schloss Altenau, aus dem später das heutige Schloss Mirabell hervorging. 

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