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Ursula Hübner und Robert Schaberl
Ausstellung
22.05. - 10.07.2021 · Galerie Weihergut
Dienstag - Freitag
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Samstag
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Ursula Hübner und Robert Schaberl

Eröffnung am Samstag, den 22.Mai.2021 | 10 bis 18 Uhr 

Die Künstler sind answesend.

URSULA HÜBNER wurde in Salzburg geboren, studierte am Mozarteum Bühnenbild und an der Hochschule für Angewandte Kunst bei Maria Lassnig Malerei. Seit 1987 hat die Künstlerin Bühnenbilder und Ausstellungen im In-und Ausland realisiert. Seit 1998 ist Ursula Hübner Professorin für Malerei und Grafik an der Kunstuniversität Linz. Neben inter-nationalen und nationalen Preisen erhielt sie zuletzt 2020 den Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz. Innenwelten, Außenwelten, Naturraum, Kulturraum: bei Ursula Hübner existieren sie nicht getrennt voneinander, sondern treten miteinander in Dialog, berühren oder verbinden sich gar, um Neues entstehen zu lassen. Im Prozess des Sehens eröffnet sich den Betrachter*innen ein vielschichtig komponiertes Werk, in dem Körper(-formen) und Figuren in unterschiedlichen Materialien inszeniert werden.

Über ihre Werkserie "Porträt R.O." (seit 2012) sagt sie selbst: die dargestellten Gesichter verflüssigen sich zu surrealistischen Landschaften. In den Furchen der Porträts wuchern Pflanzen, aus dem Antlitz führen Wege und Pfade, es schlängeln sich Winde als Haar, die Personen lösen sich in den Himmel auf oder führen uns in ein Dickicht hinein. Wäre es nicht eine Bereicherung und geradezu romantisch, wenn wir Menschen auch als Landschaften und Pflanzen sehen könnten?

ROBERT SCHABERL geboren 1961 in Feldbach in der Steiermark, Studium am Mozarteum in Salzburg. Robert Schaberl lebt und arbeitet in Wien. „Die Kunst entsteht im Spannungsfeld zwischen Produktion und Rezeption.“ Mit diesem Satz umschreibt Angela Stief, Chefkuratorin der Albertina Modern, die wirkungsmächtige Aura der kreisrunden Zentralformen Robert Schaberls. In einem feinfühlig inszenierten Zusammenspiel von Licht, Form und Material eröffnen sich der Betrachter*in verborgene Farbwelten, die Schaberl durch einen komplexen Prozess des Auftragens von manchmal bis zu 70 Farbschichten entstehen lässt. Gekonnt werden Pigmente auf der Leinwand so übereinander geschichtet, dass sich die kraftvollen Farben nicht nur zu einer Form zusammenfügen, sondern dabei gleichsam zu schweben scheinen, sich bewegen, Raum beanspruchen, um sich im nächsten Moment - je nachdem, welche Perspektive die Betrachter*in vor dem Werk einnimmt - erneut vor dessen Augen zu verwandeln.

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