© Andreas Jakwerth © Andreas Jakwerth
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Donauwellenreiter

Donauwellenreiter

Imaginäre Folklore, Minmalismus und Kammerpop

Donauwellenreiter präsentieren 2020 ihr viertes Album Delta. Sie sind eine der spannendsten, ungewöhnlichsten und innovativsten Formationen, die sich aus Wien heraus entwickelt und mit ihrem faszinierend eigenständigen Sound von hoher poetischer Strahlkraft Publikum wie Presse begeistern. Die Summe der musikalischen Prägungen und Erfahrungen der individuell Beteiligten, die Folklore, Pop, Jazz, Klassik, Kammermusik, Weltmusik und mehr umfassen, wobei alle auch komponieren, verschmilzt zu einem packenden, sinnlich und intellektuell stimulierenden Ganzen. So diffizil es sein mag, die zahlreichen Nuancen des einzigartigen Klangs und Stils sprachlich zu fassen, so sprachlos machen mitunter die Schönheit und Klarheit dieser Musik.

Dem 2010 gegründeten Quartett gelingt es, eine zugleich zugängliche und fordernde zeitgemäße E-Musik zu entwerfen, die gerade auch ZuhörerInnen fasziniert, die ihre Musikwahrnehmung an Qualität und künstlerischer Substanz ausrichten und auf zu zwanghafte Genre-Konventionen verzichten. So findet das Quartett sein aufmerksames Publikum in Deutschland, der Schweiz, Serbien, Kanada oder Portugal ebenso wie im heimatlichen Wien, wobei eine gewachsene weltstädtische Offenheit dieser Stadt zweifelsohne ein Grundelement und eine Voraussetzung ihrer Kunst sind.

Delta – das vierte Album mit Eigenkompositionen eines ungewöhnlichen Quartetts Viel ist passiert seit der Veröffentlichung von Euphoria Ende 2016 – zwei weitere Tonträger sind erschienen, 2017 das erfolgreiche Auftragswerk Donauwellenreiter Play Gianmaria Testa und 2018 die Vinyl LP Euphoria Live in der Studiokonzert-Reihe der Bauer Studios Ludwigsburg. Ausverkaufte Konzerte, Reisen durch Deutschland, Italien, Frankreich, die Schweiz und Österreich sowie die intensive Zusammenarbeit mit internationalen Gastmusikern haben das Wiener Quartett weiter reifen und zusammenwachsen lassen. Unterwegs und zuhause haben die zwischen den Stilen experimentier- und spielfreudigen Klangsurfer 12 neue Werke geschaffen, die einen noch kompakteren Quartettklang erstrahlen lassen. Miniaturen im Duo oder Trio stehen neben groß Exponiertem in voller Besetzung, rhythmische Verspieltheit neben Klarheit der Struktur. Delta, die 4, steht für die versöhnende Verbindung zwischen fliessendem Gewässer und offenem Meer, für das „ungewöhnliche Quartett“ (Albert Hosp, ORF, Radio Ö1) sowie für das vierte Album mit Eigenkompositionen des Ensembles.

Besetzung: Thomas Castañeda – Piano Aus Tirol mit Wurzeln in Mexiko. Kam als talentierter Autodidakt ursprünglich in Sachen Rock und Pop nach Wien; verfeinerte über die Jahre sein Spiel und kultivierte die eigene Kompositionsarbeit, der kreative Kern und Ausgangspunkt der Formation.

Maria Craffonara – Vocals, Violine Aus Südtirol stammend ist sie nicht nur am Instrument und mit ihrer Stimme (Mozarteum/Salzburg) bemerkenswert, sondern sie spricht Ladinisch – ein Idiom, das nur noch in ihrer Heimat, den Dolomiten, im Friaul und dem schweizerischen Graubünden beherrscht wird.

Jörg Mikula - Drums Zweifelsohne einer der vielseitigsten und umtriebigsten Schlagzeuger Österreichs. Versiert in Jazz und Rock ebenso wie in afrikanischen und arabischen Rhythmen. Weder „Taktgeber“ noch „Groove-Maschine“ ist Mikula ein überaus einfühlsamer, innovativer Drummer, der die Atmosphäre der DONAUWELLENREITER Musik aktiv mitgestaltet.

Lukas Lauermann - Cello So vielspielender wie vielfältiger Cellist, Komponist und Künstler aus Wien. Unter anderem bei Soap & Skin, A Life, A Song, A Cigarrette zu hören, gefragter Sideman und Studiomusiker (Der Nino aus Wien, Mauracher ...) tritt auch als Theatermusiker, bei Hörspielen und als Solo-Performer überzeugend in Erscheinung.