© Markus Jesner © Markus Jesner
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Lessacher Alphornbläser

Lessacher Alphornbläser

Alphornmelodik in Zwischenräumen

Früher haben sich die Leute auf den Almen mit dem Alphorn verständigt! Als Kommunikationsmittel verschwand diese Tradition, aber selbst für gestandene Musiker ist es nicht leicht, schöne Töne aus den riesigen Instrumenten zu zaubern. Vor allem das hölzerne Mundstück macht es schwer, das Instrument zum Klingen zu bringen. Belohnt werden alle mit dem typischen weichen Ton des Alphorns!

Die Alphörner sind knapp vier Meter lang und wurden vom über den Lungau hinaus bekannten Instrumentenbauer Hans Neubacher ausschließlich in Handarbeit angefertigt.

Das Holz aus dem die Alphörner gebaut sind, ist eine Haselfichte (Fichtenart) aus dem Geigenwald bei Ramingstein.

Es gibt auf diesem einzigartigen Instrument nur Naturtöne, die nur durch die veränderte Lippenspannung entstehen. Ein gutes Gehör und Zusammenspiel ist die Grundlage für einen guten Alphornklang. Dies erfordert natürlich auch die entsprechende Übung bzw. Probenarbeit.

Der volle Klang entsteht durch das dreistimmige Spiel.