Museum der Verlorenen Generation  | © István Farkas, Foto: Hubert Auer Museum der Verlorenen Generation  | © István Farkas, Foto: Hubert Auer
© István Farkas, Foto: Hubert Auer
Museum Kunst der Verlorenen Generation

Museum Kunst der Verlorenen Generation

Das Museum Kunst der Verlorenen Generation präsentiert eine außergewöhnliche Privatsammlung von Kunstwerken der sogenannten Verlorenen Generation. Als eines von wenigen derartigen Museen im deutschsprachigen Raum widmet sich das Museum Kunst der Verlorenen Generation dezidiert den Künstlern der Verlorenen Generation und deren bildkünstlerischen Werken.


Diese Künstler und Künstlerinnen wurden um die Jahrhundertwende im damaligen Deutschen Kaiserreich, in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie oder in den östlich angrenzenden Gebieten zum Russischen Reich geboren. Sie wurden durch das nationalsozialistische Regime in ihrer künstlerischen Tätigkeit massiv eingeschränkt und als „entartet“ verfemt. Aus diesem Grund sind die meisten dieser Künstler*innen einem breiteren Publikum unbekannt. Sie waren Schüler*innen von bekannten Lehrern ihrer Zeit, wie Max Liebermann (1847-1935), Max Beckmann (1884-1950), Otto Dix (1891-1969), Lovis Corinth (1858-1925) oder Henri Matisse (1869-1954) und standen bereits am Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens. Viele dieser Künstler*innen wurden aus politischen, rassistischen und religiösen Gründen verfolgt, in die Emigration getrieben oder ermordet. Ihre Bilder wurden 1937 im Zuge der Aktion „Entartete Kunst“ aus öffentlichen Sammlungen und Museen entfernt, verhöhnt, zerstört oder mit etwas Glück versteckt.

Das privat geführte und gemeinnützige Museum möchte diesen Künstler*innen neue Aufmerksamkeit zukommen lassen und deren Lebenswerk biographisch durchleuchten. Als Ort des Sammelns und Bewahrens wiederentdeckter materieller Kulturgüter der Verlorenen Generation sollen vor allem auch deren immaterielle Werte vermittelt werden. Die Sammlung Böhme zählt zurzeit etwa 400 Werke, darunter besonders Ölgemälde und wird kontinuierlich erweitert.
Die historischen Räumlichkeiten im um 1300 erbauten „Steinhauserhaus“ inmitten der Salzburger Altstadt geben Einblick in das zweite Wohnzimmer des Sammlers, das zum Verweilen einlädt. Oftmals ist dieser auch persönlich anzutreffen und führt auf Anfrage durch seine Sammlung

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Museum der Verlorenen Generation
© Museum Kunst der Verlorenen Generation, Foto: Hubert Auer
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© Heinrich Esser, Foto: Hubert Auer
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Museum der verlorenen Generation | © Heinrich Esser, Foto: Hubert Auer

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