aspekte 3 | Stabat Mater Furiosa von Hossam Mahmoud
aspekteFESTIVAL für Musik unserer Zeit: Traditionsreiches und innovatives Festival für Neue Musik
Das aspekteFESTIVAL 2024: Erlebnis Musik unserer Zeit
06. – 10.03.2024 / Szene Salzburg, Universität Mozarteum & Kollegienkirche
Das aspekteFESTIVAL zählt zu den renommiertesten Festivals für Neue Musik in Österreich, es steht seit mehr als 45 Jahren für Begegnung mit dem Neuen auf höchstem interpretatorischem Niveau. Die nächste Ausgabe findet von 6. bis 10. März 2024 statt. Ludwig Nussbichler subsumierte sein Programm unter dem Titel „stimmen“, „denn die Stimme tröstet, verzaubert, verführt, ist Vermittlerin von Freude und Trauer, sie spricht, singt, schreit und flüstert, sie begeistert, irritiert und berührt.“ Einer der Höhepunkte wird die Uraufführung der halbszenischen Oper „Stabat Mater Furiosa“ sein, ein Kompositionsauftrag an den ägyptischen Komponisten Hossam Mahmoud. Als Artist in Residence wird die britische Sängerin Juliet Fraser nach Salzburg kommen.
Unterstützt werden die aspekte von Stadt Salzburg, Land Salzburg, BMKOES und Universität Mozarteum Salzburg, SKE, LSG, Austrian Composers (ÖKB)
Weitere Infos und das gesamte Programm unter www.aspekte-salzburg.com
Ticketbuchung (bitte auch für Veranstaltungen bei freiem Eintritt, außer Ateliergespräch) hier
aspekte 3 | Stabat Mater Furiosa von Hossam Mahmoud (Auftragswerk UA)
Jenifer Lary, Sopran
Annalisa Hohl, Darka Mavlenko, Mariia Tkachenko, Absolventinnen des Thomas-Bernhard-Instituts
Vokalensemble der Universität Mozarteum Salzburg
Instrumentalensemble
Kai Röhrig, Musikalische Leitung / Rosamund Gilmore, Regie
Ronny Dietrich, Dramaturgie / Selina Schweiger, Ausstattung
Monolog für Sopran, 3 Frauenstimmen, Frauenchor und Orchester Libretto von Christian Ollivier nach dem gleichnamigen Theatermonolog von Jean-Pierre Siméon. Während einer Reise durch den vom Krieg gezeichneten Libanon verfasste Jean-Pierre Siméon 1997 den Theatermonolog „Stabat Mater Furiosa“, eine wütende Anklage einer Mutter gegen jegliche Gewalt, Kriege, begangene und kommende Gräueltaten. In seiner Komposition vervielfältigt Hossam Mahmoud diese Stimme, erhebt sie über das ursprünglich aktuelle Wutgedicht in einen universellen Aufschrei einer alle Generationen übergreifenden und alle Mütter in sich vereinigenden Frau, die unabhängig von jeglichen zeit- oder ortsgebundenen Gewaltverbrechen in ihrem Schmerz dennoch auch die Liebe, das Leben, die Menschlichkeit beschwört.
Kontakt & Anreise
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Mirabellplatz 1
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Do 19:00-21:00