Mozartwoche 2020: Rolando Villazon | © Rolando Villazon (c) Andreas Hechenberger Mozartwoche 2020: Rolando Villazon | © Rolando Villazon (c) Andreas Hechenberger
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© Rolando Villazon (c) Andreas Hechenberger
Alles außer gewöhnlich Stiftung Mozarteum

Salzburger Mozartwoche

Sternstunden der Musik vom 23. Januar bis 2. Februar
Das bedeutendste Mozart-Festival der Welt eröffnet das Musikjahr 2020: Rolando Villazóns Reise durch Mozarts Kosmos geht weiter – im Zentrum stehen Mozarts Werke für Bläser sowie der „Messias“ und zahlreiche Bühnenprojekte.

„Messias“ von Robert Wilson

Das große Bühnenprojekt der Mozartwoche 2020 bringt eine phänomenale Konstellation ins Haus für Mozart: Regie-Ikone Robert Wilson inszeniert "Der Messias" KV 572, eine Bearbeitung Mozarts von Händels Oratorium, interpretiert von Les Musiciens du Louvre unter der Leitung von Marc Minkowski. Es erwartet Sie eine Produktion mit eindrucksvollen und zeitlosen Bildern, "ein großartiges Werk, weil es, wie alle großen Werke, von Hoffnung spricht", so Robert Wilson.

Drei Konzerte mit den Wiener Philharmonikern

Die Wiener Philharmoniker glänzen seit Anbeginn als Fixstern bei der Mozartwoche. 2020 beginnen sie einen doppelten Zyklus, der sich bis zur Mozartwoche 2023 erstreckt: Er umfasst die zehn letzten großen Werke der Gattungen Symphonie und Klavierkonzert – und gerade "in den Klavierkonzerten", so Villazón, "steckt Mozarts Seele". Daniel Barenboim wird dabei ihr zentraler Partner sein. 2020 steht der Maestro bei zwei ihrer drei Abende am Pult beziehungsweise sitzt am Flügel. Beim dritten Konzert beweist sich ein Jungstar als versierter Mozart-Interpret – der international gefeierte Lahav Shani, der gleichfalls als Pianist und als Dirigent auftreten wird.

Renommierte Gastorchester und ausgezeichnete Solisten werden der Mozartwoche ihre Aufwartung machen: Mitsuko Uchida setzt ihre 2019 begonnene, kammermusikalisch beseelte Konzertreihe mit dem Mahler Chamber Orchestra fort. Oboist François Leleux gastiert mit dem Chamber Orchestra of Europe. Christina Pluhar und Andrea Marcon bringen mit ihren eigenen Originalklangensembles – L'Arpeggiata und La Cetra Barockorchester – verbunden mit hervorragenden Stimmen, große wie kleine, bekannte wie unbekannte Sakralmusik zu Gehör. Unter Daniel Harding schließlich verbindet sich das Programm mit seinem Bläserschwerpunkt in der Person von Andreas Ottensamer mit dem Klarinettenkonzert zum Abschluss der Mozartwoche.
 

Erlesene Kammermusik

Die Kammermusik wird bei der Mozartwoche wie ein Kleinod mit höchstem Anspruch liebevoll gepflegt: Zu den Herzstücken von Mozarts Schaffen für und mit Bläsern zählen erbauliche Divertimenti und erlesene Kammermusikwerke. Solisten des Chamber Orchestra of Europe und der Akademie für Alte Musik Berlin, Bläserensembles wie Les Vents Français oder in neuen Bearbeitungen auch das Ebonit Saxophone Quartet, Musiker wie Emmanuel Pahud, Radek Baborák oder Mathilde Calderini fächern diesen Reichtum auf.

Sie tun es im Verein mit dem Kodály-, dem Takács- oder Armida-Quartett, dem Pianisten Éric Le Sage, der Sopranistin Mojca Erdmann und dem Bratschisten Thomas Riebl: höchster instrumentaler Farbreichtum in kleiner Besetzung, der sein solistisches Pendant bei Kristian Bezuidenhout am Hammerklavier findet. Er gilt als einer der angesehensten und profiliertesten Spezialisten für historische Tasteninstrumente. 

Vielseitigkeit auf Salzburger Bühnen – Mozart Crossover

Intendant Rolando Villazón freut sich, neben klassischen Konzerten bei der Mozartwoche auch dem spielerischen Mozart Raum zu geben: Das Projekt "Mozart Moves! Sieben Dramolette" im Salzburger Landestheater, für das sieben renommierte Schriftsteller Minidramen zu Musikstücken Mozarts verfasst haben, ist eine einzigartige Verbindung von Schauspiel, Tanz und Musik und steht ebenso für die Vielfältigkeit des weltweit wichtigsten Mozart-Festivals wie "Pùnkitititi!", eine Uraufführung im Marionettentheater in der Regie des opernerfahrenen Theatermachers Doug Fitch.

"Mozart in the Wind" mit Florian Willeitner und dem Pool of Invention in der SZENE Salzburg verbindet die Sprache der Klassik und des Jazz mit anderen Musikkulturen, verknüpft feststehende Kompositionen mit Choreographie und Improvisation und zeigt damit, wie sinnstiftend Mozart auch im 21. Jahrhundert noch ist. Formate wie "Briefe und Musik" im Domquartier, die "Loterìa Mozartiana" in der ARGEkultur, Filme, Einführungsgespräche und Künstlergespräche ergänzen das Programm.

Feiern Sie mit uns Mozarts 264. Geburtstag - wir freuen uns auf Sie!

Details zum gesamten Programm finden Sie hier: Mozartwoche 2020

Kartenbüro der Stiftung Mozarteum
Theatergasse 2, Salzburg
Tel. +43 – 662 – 87 31 54
tickets@mozarteum.at 

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